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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »TheNephilim« (26. November 2008, 12:13)
Beim Tradeoff Bequemlichkeit vs. Sicherheit, wäre mir am liebsten eben nur wenige einzelne Dateien/Ordner zu schützen. Mein (einer) Benutzer (ich) wird beim Anmelden auch nicht nach Passwort gefragt.Wenn du deinen Benutzeraccount alleine nutzt und es dir nur auf den Datei-Inhalt ankommt (der Dateiname also nicht schon kompromittierende informationen enthält - etwa "sollichmichscheidenlassen.doc" oder ähnliches) ist die mit abstand bequemste art der verschlüsselung die NTFS Dateiverschlüsselung. Sie basiert auf einem Zertifikat, das mit der anmeldung ans system (windowspasswort setzen!) geladen wird. mit tweakui (freeware von microsoft) kann man die optionen "verschlüsseln/entschlüsseln" ins kontextmenü aufnehmen.
wenn du einen ordner als "verschlüsselt" angibst, werden neue dateien, die darin gespeichert werden, automatisch verschlüsselt, der dateiname bleibt aber weiterhin ungeschützt
Allerdings wird, ist der nutzer erstmal mit passwort angemeldet, nicht mehr nach einem extra passwort gefragt. Die datei ist also gegen nur gegen andere Benutzer (auch administratoren) geschützt, nicht aber gegen eine andere Person, die sich mit deinem benutzernamen und kennwort anmeldet.
So habe ich das schon vermutet. Nicht ganz meine Idealvorstellung.mit truecrypt kannst du keine einzelnen dateien verschlüsseln (dafür wird aber auch der dateiname selbst vor fremden blicken geschützt). du erstellt eine datei ("kontainer"), die dann als eigenes laufwerk eingebunden wird (dabei wird jedes mal ein passwort eigenes abgefragt). ist nicht ganz so bequem, schützt aber auch die dateinamen - und wenn du das laufwerk abmeldest, sobald du den pc verlässt, dann schützt truecrypt auch vor leuten, die deinen benutzernamen und kennwort kennen.
Schade.PrivateDisk gibt es in der neuen version von client security solution nicht mehr. In der alten hat das ganz gut und bequem funktioniert. das prinzip ist dem von truecrypt sehr ähnlich, nur dass es noch die (bequeme) option gibt, den kontainer nur mit zertifikat zu schützen, also den schutz der dateien und dateinamen an die windowsanmeldung zu koppeln, oder an einen Fingerabdruck.
Ich kenne das Video. Dazu vertrete ich - bei dem es nicht um millionenschwere Geheimnisse geht - allerdings die Meinung, dass der Aufwand doch recht hoch ist. Wer so an meine verschlüsselten Daten käme, hätte sich das fast verdient.der fingerabruck bietet übrigens nicht wirklich mehr sicherheit. fingerabrücke sind leicht zu fälschen, dazu brauch man aber etwas zeit (so 1h mit übung) und physikalischen zugang zum gerät (gab online ein demonstrationsvideo vom CCC). wenn so ein vorgehen ausgeschlossen werden kann, dann bietet der fingerabdruck aber die möglichkeit, ein wirklich langes, kompliziertes und damit sichereres passwort zu wählen, ohne dass man sich bei der eingabe jedesmal vertippt. ist wie immer ein abwägen zwischen sicherheit und bequemlichkeit.
Benutzerinformationen überspringen
Registrierungsdatum: 15. Juni 2007
Thinkpads: T400
Wohnort: Deutschland
Beruf: Immobilienunternehmer
Also wenn ich das richtig verstehe, werden die Daten jetzt nicht mehr durch die Client Security Suite verschlüsselt?

