Habt ihr schon mal einen solchen Lüfter gesehen....

Toefken

Member
Themenstarter
Registriert
27 Nov. 2011
Beiträge
548
Ich schraubte heute das DELL D820 eines Arbeitskollegen auf, weil der Rechner ungewöhnlich heiß wurde, der Lüfter ständig lief aber es kam kaum warme Luft aus den Lüftungsschlitzen.
Dann sah ich diesen Lüfter:
P9060071.jpg

:facepalm:
Die einzelnen Lamellen flogen natürlich auch im Laptop rum.
Libks der Neue, rechts der alte Lüfter:
P9060072.jpg

Würde mich echt interessieren, wer/wie den Lüfter vergewaltigt hat :rolleyes:
 
Die einzelnen Lamellen flogen natürlich auch im Laptop rum.

Das nennt man klassische Materialermüdung: So bald sich eine Lamelle löst, wird sie zum Geschoss und zerstört die anderen. Es ist die gleiche physikalische Prozedur wie bei Flugzeugturbinen, nur mit dem Unterschied, das Prozessoren eben nicht fliegen, sondern gelüftet werden wollen.


Hier noch mal die Photoshop-Version der Bilder:

P9060071.jpg......P9060072.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Wow! :eek:
Großartiger Fund; danke fürs Teilen. Ich tipp aber trotzdem eher auf ne Fehlkonstruktion oder übertriebene Sparsamkeit des Lüfterherstellers...
Grüße,
ElGecko
 
Wahrscheinlich noch bis zur letzten Min bis zur Rep. betrieben das Gerät.
Danke fürs teilen - hab ich auch noch nicht gesehen so was :facepalm:
Wer weis wieviel Staub im Lüfter sass, irgentwas hat dann mal nachgegeben. Bei 3000 U/min hat das diese Folgen.
 
Da hat es wohl jemand mit dem "Overclocking" etwas zu sehr übertrieben, ab einer gewissen Drehzahl fliegen dann die Lüfterschaufeln weg.
 
Ich frage mich wie lange es dauert bis mir mein X301 Luefter um die Ohren fliegt. Der geht naemlich bis 8100 U/min.:pinch:
 
Da hat es wohl jemand mit dem "Overclocking" etwas zu sehr übertrieben, ab einer gewissen Drehzahl fliegen dann die Lüfterschaufeln weg.
:thumbsup: Ich glaub da eher an den klassischen Fall von "Materialermüdung aufgrund physikalischer Versuche":
Lüfterrad bei laufendem Betrieb (hohe Drehzahl) versucht mit einem spitzen Gegenstand anzuhalten (kommt öfter mal vor, ein Desktop Lüfter hält's in der Regel aus, ein Laptop Kollege hingegen eher weniger :pinch: )
 
Da hat es wohl jemand mit dem "Overclocking" etwas zu sehr übertrieben, ab einer gewissen Drehzahl fliegen dann die Lüfterschaufeln weg.

Meinste? Könnte doch auch einfach billiger Kunststoff sein der spröde geworden ist. Würde mich in der Cunsumerecke nicht wundern.
 
Ich würde folgende Vermutung äußern:
Durch ein heftigen Schlag im ausgeschalteten Zustand kam es zu einem Anriss und minimaler Verkantung. Beim Anlaufen und Drehen hat sich ein Schaufelblatt losgerissen und die anderen Abgesägt.
 
Ich hab ja schon einiges gesehen (auch rauchende und funkensprühende Serverlüfter) aber das nun doch noch nicht. Also wenn da keiner eingegriffen hat, würde ich von Fehlkonstruktion und /oder Materialfehlern ausgehen.
 
Per Druckluft oder Staubsauger lassen sich die Räder auch prima zur Desintegration bringen, alles schon getestet (allerdings an Lüftern mit Lagerschaden). :love:
 
Druckluft glaub ich dir mal sogar, aber was für einen Staubsauger hast du denn :eek: (die Meisten die ich kenne haben ja sogar zuwenig Schmackes den Staub aus den Lamellen zu ziehen)
 
So ein 40er Lüfter passt prima vors Saugrohr vom Werkstattsauger (1300 W, 200 mbar maximaler Unterdruck), dann beschleunigt er zwei...drei Sekunden und danach hört man das Klingeln der Brocken im Saugrohr.
 
Ich vermute, dass der Vorbesitzer des DELL wohl mal versucht hat den Lüfter mit einem harten Gegenstand anzuhalten...und das bei Höchstgeschwindigkeit des Selben.
Materialermüdung kann ich mir auch nicht so recht vorstellen.
Naja, jetzt schaufelt ein neuer Lüfter wieder die warme Luft aus dem Gerät, wie sich das gehört.

Ach ja:
DELL Latitude = Business-Notebook :rolleyes:
 
(die Meisten die ich kenne haben ja sogar zuwenig Schmackes den Staub aus den Lamellen zu ziehen)
Schafft eh keiner, da die Lamellen zu eng beieinander sitzen und der Staub verfilzt wie ein Polster dahinter liegt und somit derartge Versuche scheitern lässt.

Ob es ein/e Materialfehler/-ermüdung ist, könnte ein Brechtest der Fragmente klären. Auch könnte man die Bruchstellen mit einer starken Lupe inspizieren. Finden sich Blasen an den Bruchstellen, liegt es eher an Pfusch bei der Produktion, ähnlich wie bei den Zungen der USB-Buchsen bei den T/R400/500.
usb_zunge.jpg
 
Mornsgrans, die Bruchstücke werde ich mir dann mal evtl. unter dem Mikroskop mal genauer ansehen.

Staub war absolut keiner am Kühlkörper. Aber der Lüfter war ja auch nicht mehr in der Lage Luft, geschweige denn Staub aufzuwirbeln :)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben